ZEPHALGIE
chronische,
kombinierte Zephalgie
Unser "Diagnosefinder"
Erfahrene
Schmerztherapeuten in Ihrer Nähe
Teil 2 - Fortsetzung von der Seite
www.zephalgie.de
1.4 Primäre Zephalgie, die weder dem M igräne- noch dem Clusterkop fschmerz zuzuordnen ist
Unter diesem Begriff fassen wir scheinbar
eigenständige Kop
fschmerzbilder wie ver tebragene oder
zervikogene Zephalgie
(= von der Halswir
belsäule ausgehende Kop
fschmerzen)
oder auch sog. neu aufgetretene Dauerkop
fschmerzen,
Anstrengungskopfschmerzen,
Okzipitalisneuralgie
(=
Nervenschmerz im
Bereich des Hinterkopfes) oder
Hemicrania continua
(= anhaltender
Halbseitenkopfschmerz)
zusammen.
Allen Formen gemeinsam ist die sehr variablen Krankheitszeichen, so daß eine
eindeutige Diagnosezuordnung in vielen, wenn nicht in den meisten Fällen,
willkürlich ist. Oftmals ist nicht einmal eine sichere Abgrenzung gegen
Migräne - oder
vasomotorische Kop fschmerzen
(= von Blutgefäßen ausgehende Kop
fschmerzen)
möglich.
Zervikogene Kop
fschmerzen
(vertebragene Kop
fschmerzen):
Der Unterschied zu Kop
fschmerzen vom Spannun gstyp dürfte nur darin bestehen,
daß mit dem Begriff "ve rtebragen"
(= wirbelsäulenbedingt)
lediglich auf eine mögliche Ursache bzw. einen Zusammenhang hingewiesen wird.
Die
Schmerz
ausstrahlung verläuft vom
Nacken aufsteigend
zur
Stirn hin, nicht
selten tritt gleichzeitig ein
Nacken-Schulter-Arm-Syndrom
auf.
Okzipitalneuralgie:
Die primäre, idiopath
ische (= als
eigenständige Erkrankung auftretende)
Okzipitalisneuralgie
ist selten. Es treten einseitig einschießende Kop fschmerzen im
Versorgungsgebiet des N. occipitalis major auf (Hinterkopf
bis Scheitelhöhe).
Die Diagnose einer
Occipitalisneuralgie
wird durch eine probatorische
(= zur Klärung der Diagnose durchgeführte)
Nervenblockade mit
z.B. 1-3 ml Mepivacain (z.B.
Scandicain®1%)
(= mittellang wirkendes örtliches Betäubungsmittel)
gesichert. Wie bei der
Trigeminusneuralgie
liegt häufiger eine atypische Form vor, gekennzeichnet durch meist einseitig
auftretende Kop
f
schmerz
en
und längerfristige Schmerzepisoden
bis hin zu
Dauerschmerzen.
Hemicrania continua
(anhaltende
Halbseitenkopfschmerzen):
Diese Zephalgie
-Art soll stets einseitig und seitenkonstant als
Dauerkopfschmerzen
auftreten. Differentialdiagnostisch
(= um herauszufinden um welche Kop fschmerzform es sich handelt)
zu verwerten ist, daß diese Beschwerden nur auf
Indometacin (z.B. Indomet ratiopharm®) ansprechen (Sjastaad 1984).
Vermutlich handelt es sich hierbei ebenfalls um Zephalgie vom Stannungstyp,
allerdings halbseitig auftretend.
Raeder-Syndrom:
Diese
Kop
f
schmerzen
sind im Versorgungsgebiet des Nervus ophthalmicus
(= oberer Gesichtsnerv)
lokalisiert. Die Symptomatik ist den
Clusterkopfschmerzen
ähnlich.
Neck-tongue-Syndrom (Nacken-Zungen-Syndrom):
Diese Kop
f
schmerzen
treten attackenartig einseitig hinterkopfbetont auf und sind von einer
unangenehmen
Hypästhesie (= herabgesetzte Empfindlichkeit) der gleichseitigen
Zunge
nhälfte begleitet.
Die Ursache des
Nacken-Zungen-Syndrom
s
ist nicht eindeutig geklärt, es wird eine Subluxation
(= unvollständige Ausrenkung)
des Atlanto-Axial-Gelenkes
(= das untere Kopfgelenk zwischen dem 1. u. dem 2. Halswirbel, ermöglicht
Dreh
bewegungen
des Kopfes) vermutet (Bogduk
1981). Zur
Schmerztherapie eignet sich eine engmaschige Blockadeserie des
Ganglion cervicale superius
(= eine
vegetative Schaltstelle, paarig im hinteren
Rachen
bereich).
Neu aufgetretene Dauerkopfschmerzen
(engl.: new daily persistent headache):
Unter dieser Zephalgieform leiden etwa 0,2 der Bevölkerung.
Die Abgrenzung vom (chronischen)
Spannungskopfschmerz
ist schwierig und auch nicht unumstritten. Auch bei dieser Zephalgie können
milde migräneartige Begleiterscheinungen auftreten, so. z. B. Photo- und
Phonophobie (= Licht-
und Geräuschempfindlichkeit) oder
auch Übelkeit, allerdings kein (regelmäßiges) Erbrechen. Neu aufgetretene Kop
fschmerzen weisen mindestens zwei der
folgenden Eigenschaften auf:
Ursächlich ist häufig eine vorausgegangene
Infektion (=
Eindringen von Mikroorganismen, z.B. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten in den
Mensch, wo sie haften bleiben und sich vermehren
-n. Roche-). Schon in den ersten Beschreibungen wurde auf einen Zusammenhang mit
Virusinfekten hingewiesen (Vanast et al. 1987).
Die Kopfschmerzbehandlung
erfolgt wie bei
Spannungskopfschmerzen.
Therapie der
Zephalg ien:
Die Schwierigkeit genereller Therapieempfehlungen liegt darin, daß eine
Zephalg
ie in allen möglichen Variationen auftritt,
sowohl hinsichtlich der Intensität als auch der Periodizität
(= zeitliches Auftreten).
Die Zephalg
ie charakteristika sind nicht nur
von Patient zu Patient verschieden, sondern können sich auch im Verlauf der
Erkrankung beim selben Patienten ändern, so daß dann jeweils die aktuelle
Therapie angepaßt werden muß. Hinzu kommt, daß die verschiedensten
Behandlungsmaßnahmen sehr unterschiedlich wirken können. Was bei einem Patienten
wirksam ist, muß dem anderen noch lange nicht helfen, auch wenn scheinbar
Diagnose und Symptomatik (= Krankheitszeichen) übereinstimmen. Letztlich gilt es also, für jeden Patienten eine
optimale individuelle Therapie zu erarbeiten, was sehr zeitaufwendig sein kann.
Medikamentöse Schmerztherapie bei Zephalgie:
Die Behandlung des primären
(= nicht auf eine sonstige Krankheit zurückzuführenden)
Kopfschmerzes mit Medikamenten ist und bleibt angesichts mangelnder kausaler
(= ursächlicher)
Therapiemöglichkeiten eine Notlösung, weshalb im Hinblick auf die
Nutzen-Risiko-Relation die Arzneimittelverordnung ständig überprüft und der
aktuellen Leidenssituation des Patienten angepaßt werden muß.
Genaue Kenntnisse über Nebenwirkungen und Kontraindikationen
(= Gegenanzeigen)
sind für eine optimale Behandlung unabdingbare Voraussetzungen. Grundsätzlich
gilt, daß
Analgetika (=
Schmerzmittel)
möglichst nicht auf Dauer verabreicht werden sollen. Die Gefahr einer Gewöhnung
oder gar
Schmerzmittelabhängigkeit
wird durch Verordnung von Kombinationspräparaten noch gefördert. Besonders
gefürchtete Beimischungen sind Barbiturate, Kodein und Ergotamin.
Akuttherapie bei Zephalgie:
Für die Behandlung einer primären
(= nicht auf eine
sonstige Krankheit zurückzuführenden)
Zephalg
ie haben sich folgende
Analgetika
(= Schmerzmittel) bewährt:
Acetylsalicylsäure (z.B. ASS-ratiopharm®, Aspirin®), Paracetamol (z.B. ben-u-ron®)
und sog. nichtsteroidale Antirheumatika wie z.B. Ibuprofen (z.B. Brufen®, Dolgit®).
Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib (Arcoxia®),
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob
Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon
andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Zusätzlich kann die Gabe eines zentralen Muskelrelaxans
(= ein Mittel zur
Muskelentspannung), z.B. Baclofen
(z.B. Lioresal®) hilfreich sein. Der akute Spannungskop
fschmerz spricht auch auf
Ergotamingabe an. Hinsichtlich der Verordnungshäufigkeit bestehen aber die
gleichen Bedenken wie bei der
Migränetherapie.
Bei unzureichender Wirkung von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol kann auch
Metamizol (z.B. Baralgin®, Novalgin®) versucht werden.
Die i.v. Applikation
(= in eine Blutader verabreicht)
(langsam) führt zu einem schnellen Wirkungseintritt. In seltenen Fällen kann
allerdings die gefürchtete Agranulozytose (= Zerstörung bestimmter Blutzellen)
auftreten.
Alternativ kommt aus der Gruppe der zentral wirksamen
(= im Rückenmark bzw. Gehirn
wirkenden) Schmerzmittel bei
Kop
fschmerzen
vom Spannun gstyp noch Tramadol
(z.B. Tramal®) in Frage, evtl. in Kombination
mit einem peripher (=
direkt im Schmerzbereich) wirkenden
Schmerzmittel. Tilidin, selbst in Verbindung mit Naloxon (z.B. Valoron N®) hat
nach unseren Erfahrungen immer noch ein gewisses Suchtpotential. Eine Entwöhnung
bzw. ein
Entzug ist manchmal
sehr schwierig.
Opioide
oder
Opiate
(= morphinähnliche Schmerzmittel)
sollten eher zurückhaltend verordnet werden.
Oftmals kann mit der
therapeutischen Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel bzw.
Lokalanästhetika)
in Form von
Nervenblockaden
(= Nervenbetäubungen)
und Infiltrationen dominanter Schmerzareale prompt Schmerzfreiheit erzielt
werden. Nicht selten ist zu beobachten, daß auch bei einmaliger Anwendung die
Wirkung deutlich über die Wirkdauer des verwendeten örtlichen Betäubungsmittels
hinaus anhält.
Therapie subakuter oder chron
ische r Kop
fschmerzen:
Zur Therapie subakuter
(= eher mäßiger) oder chron ische
r Kop
fschmerzen
haben sich verschiedene
psychotrope Substanzen (= Mittel, die auf die Psyche einwirken bzw. zu einer
Schmerzdistanzierung führen)
(z.B. Doxepin, Maprotilin) sehr bewährt. Primär kommen sie dabei wegen ihrer
schmerzdistanzierenden Wirkung zur Anwendung. Maprotilin (z.B. Ludiomil®) kommt
bei uns am häufigsten zur Anwendung und ist wegen der ausgeprägten dämpfenden
Wirkung besonders für unruhige Patienten geeignet. Amitriptylin (z.B. Saroten®)
ist stärker stimmungsaufhellend und mäßig dämpfend. Amitriptylinoxid (z.B.
Equilibrin®) ist eine biochemische Vorstufe des Amitriptylins und gilt als
besser verträglich. Doxepin (z.B. Aponal®, Sinquan®) eignet sich zur vegetativen
Harmonisierung, wirkt ausgesprochen depressionslösend und dämpfend. Diese
Substanz eignet sich auch zur Abschirmung eines Arzneimittelentzuges. Die
Dosierung erfolgt generell einschleichend.
Die genannten tri- und tetrazyklischen
Antidepressiva (=
Mittel gegen Depressionen) können
auch im Sinne einer Spannun
gskopfschmerzprop
hylaxe
(= Vor beugung) eingesetzt werden.
Oftmals behalten wir diese Medikation nach einer erfolgreichen Therapie für
weitere 2-3 Monate bei, allerdings in reduzierter Dosierung (z.B. nur abends).
In hartnäckigen Fällen hat sich die zusätzliche, niedrig bis mittel dosierte
Verabreichung eines
Neuroleptikum
s
(= Mittel zur
Beeinflussung der Psyche) bewährt.
Wir bevorzugen Levomepromazin (z.B. Neurocil®) in der Dosierung 3x3-15 Trpf.
Levomepromazin wirkt psychomotorisch
(= hinsichtlich Psyche und
Bewegungsabläufe) stark dämpfend, so daß es in Kombination besonders mit dem ähnlich
wirkenden Maprotilin vorsichtig dosiert werden muß.
Die Wirksamkeit von Serotonin-Antagonisten
(= Mittel, die dem
Gewebshormon Serotonin entgegenwirken)
wie Methysergid (Deseril®), Lisurid (Cuvalit®) und Pizotifen (z.B. Sandomigran®,
Mosegor®) ist bei Kop
fschmerzen
vom Spannun gstyp durch Studien
bisher nicht belegt. Auch die Wirksamkeit der Beta-Blocker
(= blutdrucksenkende Mittel,
aber auch nachgewiesen hilfreich bei Mig räne) wie z.B. Propanolol
(z.B. Dociton®) und Metoprolol (z.B. Beloc®) ist bei Kop
fschmerzen vom Spann un gstyp
wissenschaftlich bisher nicht eindeutig nachgewiesen, sie können dennoch
versucht werden.
Besonders bei Vorliegen einer "migränoiden" Begleitsymptomatik
(= z.B. Übelkeit, Licht- und
Lärmempfindlichkeit) ist als letzter
Therapieversuch auch der Einsatz von Triptane denkbar.
Zur Therapie der
Occipitalneuragie
eignen sich Antikonvulsiva
(= Mittel gegen die Fallsucht)
so z.B. Carbamazepin (z.B. Tegretal®). Oft besser wirksam sind aus dieser Gruppe
Gabapentin (z.B. Neurontin®) oder Pregabalin (Lyrica®), aber auch erheblich
teurer.
Das Mittel der Wahl bei
Hemicrania continua
(= anhaltender
Halbseitenkopfschmerz)
und bei der paroxysmalen
Hemikranie ist
Indometacin (z.B. Indometacin-hexal®).
Therapeutische Lokalanästhesie bei
chron
ische n Kop
fschmerzen:
Die Therapie mit lang wirkenden
Lokalanästhetika
(= örtliche Betäubungsmittel)
(Bupivacain, Etidocain) hat sich in der Therapie primärer
(= nicht auf eine sonstige
Krankheit zurückzuführende) Kop
fschmerzen
sowohl bei akuten als auch bei subakuten oder chron
ische
n Schmerzzuständen bei uns bewährt (Leser
et Hefermann,
Schmerzkl
inik Bad Mergen
theim 1990). Dabei werden
(stationär 1 bis 2 mal täglich) alle Ner
ven, die an der sensiblen Versorgung des
Schmerzbereichs beteiligt sind, an ihrem Austrittspunkt mit 1-2 ml blockiert.
Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis- Region
(= Schläfengegend)
und korrespondierende Triggerpunkte
(= Schmerzreizpunkte)
infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen
(= von Mus
keln und deren
Gewebsumhüllung ausgehende)
Triggerpunkte.
Bei hinterkopfbetonten Schmerzbildern, auch mit mehr oder weniger deutlicher
Beteiligung der Halswir
belsäule, führen wir in gleicher Sitzung
tiefe Infiltrationen der angrenzenden Mus
kulatur mit insgesamt etwa 4- 6 ml
durch.
Bei chron
ische n, halbseitigen
Kop
fschmerzen
vom Spannun gstyp ist auch die
wiederholte Betäubung des
Ganglion stellatum
(= vegetative Schaltstelle im
seitlichen Halsbereich) mit einem
lang wirkenden
Lokalanästhetikum hilfreich. Im chron
ischen Stadium, aber auch bei
episodische
n (= von
Zeit zu Zeit auftretenden)
Kop
fschmerzen
vom Spannun gstyp, wenn die
schmerzfreien Intervalle nicht zu lange anhalten (z.B. nicht mehr als 1 Woche),
ist diese Therapie um so wirkungsvoller, je häufiger sie angewendet wird. Als
optimal erwiesen sich zwei Sitzungen pro Tag über einen Zeitraum von ca. 10-20
Tagen, was in der Regel allerdings organisatorisch meist nur stationär möglich
ist. Nicht selten kann eine anhaltende deutliche Schmerzlinderung, oft auch
Schmerzfreiheit, manchmal sogar schon nach wenigen Sitzungen erreicht werden.
Unter einer solchen intensiven therapeutischen Lokalanästhesie kann in der Regel
auch ein
Schmerzmittelentzug erfolgreich durchgeführt werden, sofern das Abusus-
(= Mißbrauch-)
oder Abhängigkeitsverhalten tatsächlich auf eine Schmerzbelastung und nicht etwa
auf ein psychisches Suchtpotential zurückzuführen ist.
Nichtmedikamentöse Therapie chron
ischer Kop fschmerzen:
Wie bei der
Migränebehandlung
werden die folgenden Methoden vorwiegend ergänzend eingesetzt, teilweise sind
sie aber auch unverzichtbare Bestandteile der Gesamttherapie.
B Sekundäre (symptomatische) Kop f schmerzen:
Die schematische Gliederung der möglichen Ursachen orientiert sich der besseren Übersicht wegen im folgenden am Symptom "Kop fschmerzen".
B1 Zephalgie als (zunächst)
einziges Symptom:
Diese Gruppe umfaßt mögliche Ursachen, bei denen typischerweise
Kop
fschmerzen
überhaupt oder zunächst als einziges Krankheitszeichen auftreten.
Differentialdiagnostisch (= zur Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen)
wichtig innerhalb dieser Gruppe: "Ps
ychogene" Kop
fschmerzen.
Nach Soyka (1989) gibt es kein spezifisch psychogenes
(= rein psychisch bedingtes)
Kopfschmerzsyndrom.
Das "Ad-Hoc-Commitee" definierte die "psychogenen"
Kop
fschmerzen
als halluzinatorische Sinnestäuschung oder Ausdruck einer Konversionsneurose
ohne peripheren Schmerzmechanismus. Die Kritik an dieser Definition setzt bei
letztgenanntem Kriterium ein, gibt es doch primäre
Zephalgie n, bei denen auch
kein peripherer Schmerzmechanismus bekannt ist. Insgesamt gesehen dürften rein
psychogen verursachte
Kop
fschmerzen
relativ selten sein, wenngleich wir ihn in der Klinik recht häufig sehen (ca.
3-4% aller Patienten mit chron
ischen Kop
fschmerzen).
Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, daß sich in einer
Schmerzklinik
naturgemäß Patienten mit therapieresistenten Zephalgie
n häufen.
B2 Kop
fschmerzen
als Begleitsymptom
(= zusätzlich auftretendes
Krankheitszeichen):
Neben Kop
fschmerzen
sind in der Regel weitere Symptome für die exakte Diagnose richtungsweisend. Die
Kenntnis der möglichen Krankheitsbilder ist allerdings wichtig, da manchmal auch
in untypischer Weise
Kop
fschmerzen
als zunächst einziges Symptom auftreten können. Außerdem gilt es, andere
Begleitsymptome nicht zu übersehen.
B2.1
Arteriitis temporalis
(Arteriitis
cranialis) (= En
tzündung der
Schläfenschlagader): Ursache ist die
Riesenzellarteriitis
(Riesenzellenarteriitis),
die vorwiegend neben der A. temporal is
(= Schlagader an der Schlä
fe)
auch die A. carotis externa
(= äußere Halsschlagader) und die A.
centralis retinae (=
Schlagader im Auge) befallen kann.
Die anhaltend bohrende, in ihrer Intensität wechselnde Kop
fschmerzen, hauptsächlich im
Schläfenbereich, treten meist im Rahmen eines allgemeinen Krankheitsgefühls auf.
Häufig bestehen auch
Muskelschmerz und
Gelenkschmerz. Anhaltende
Schläfenschmerzen
sprechen relativ gut auf wiederholte Infiltrationen im Ausbreitungsgebiet des N.
auriculotemporalis mit lang wirkenden
Lokalanästhetika
(= örtlichen
Betäubungsmittel) an.
Bei Befall der Kaumuskulatur tritt die typische Claudicatio mastica
toria (= Kaumuskelschwäche) auf. Die Blutsenkung ist regelmäßig stark erhöht.
Schon der Verdacht auf eine Ar teriitis temporalis zwingt wegen
der Gefahr der Erblindung (Befall der A. centralis retinae) zur sofortigen
Kortisonbehandlung. Der Nachweis der Krankheit erfolgt histologisch
(= durch Gewebeuntersuchungen).
B2.2 Folgende internistische Krankheiten können, wenn auch relativ selten, mit Zephalgie n einhergehen: Schilddrüsendysfunktion, Nebenniereninsuffizienz, Hypoglykämie, Hyperparathyreoidismus, Hypophysenadenom, Anämie (= Blutarmut), Panzytopathien, Leukämien, Angina pectoris, Aorteninsuffizienz.
B2.3 Exogene Intoxikationen
(= durch äußere
Ursache entstandene Vergiftungen) (Soyka
1980):
Eine Vielzahl von Noxen
(= schädliche Substanzen)
können Kop
fschmerzen
auslösen. Manche Autoren (z.B. Bing 1948) bezeichnen dieses Schmerzbild
als
vasomotorische
Zephalgie
(= von den Blutgefäßen ausgehende Kop
fschmerzen).
Die Schmerzsensationen nehmen meist innerhalb von Stunden zu, der
Schmerzcharakter wird oft als dumpf, bohrend und pulsierend angegeben. Häufige
Lokalisation: hinter den Augen, an St
irn, Sch
läfen und ringförmig um den ganzen Schädel. Die
Schmerzdauer hängt von der Dauer der Exposition
(= Zeitdauer der
Gifteinwirkung) ab.
Häufig liegt auch eine Mitbeteiligung des autonomen
(= unwillkürlichen)
Nervensystems in Form von Herzsensationen, Hyperhidrosis
(= starkes Schwitzen)
oder Schwindelgefühl vor. Die Vorgeschichte zeigt häufige Wiederholung des
Beschwerdebildes.
Medikamente.
Bei dieser Gruppe treten
Kop
fschmerzen
als Begleitsymptom oft schon in therapeutischer Dosierung auf, so daß man dann
allenfalls von einer relativen Intoxikation
(= Vergiftung) sprechen kann.
Folgende Wirkstoffe sind besonders zu erwähnen: Tetrazykline, Nitroglyzerin,
Nalidixinsäure und Indometacin. Nicht selten klagen Frauen über Kop
fschmerzen bei gleichzeitiger Kontrazeptiva-Medikation
(= Antibabypille).
Vitamin A -Überdosierung, oft als Folge einer Selbstbehandlung, ist ebenfalls zu
erwähnen.
Auch
Schmerzmittelmißbrauch
kann auf Dauer zu einer Zephalgie (Schmerzmittelkopfschmerzen,
Analgetikakopfschmerzen)
führen. Häufig werden sogenannte "rezeptfreie"
Schmerzmittel im
Rahmen einer Selbstbehandlung bevorzugt. Verstärkend wirken
Tranquilizer
(= Mittel zur Beruhigung)
oder barbiturathaltige Arzneimittel.
Die sog. kritische kumulative Wochendosis (= Menge die sich in einer Woche anhäuft),
bei deren Überschreiten die Ausbildung eines durch Medikamente hervorgerufenen
Kopfschmerzes droht, beträgt für Koffein 340 mg, Barbiturate 210 mg, Paracetamol
1875 mg, Pyrazolonderivate 1025 mg, Codein 60 mg und für ASS
(= bekannt als Aspirin) 1750 mg (Diener
1993). Es ist zu bedenken, daß sich hinter der Diagnose "Schmerzmittel-Kop fschmerzen" auch eine
Migräne, Kop
fschmerzen vom Spannungstyp oder sogar
Kombinationskopfschmerzen
verbergen können.
Der Entzug von
Schmerzmittel
verursacht häufig die typischen
Entzugskopfschmerzen,
die etwa zwischen 3 und 10 Tagen anhalten. Meist bestehen vegetative
Begleitsymptome wie Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, aber auch innere
Unruhe. Auffallend ist,
daß
Schmerzmittelkopfschmerzen
ungleich häufiger bei Patienten auftreten, bei denen die
ursprüngliche Schmerzquelle, wegen der Schmerzmittel überhaupt eingenommen
wurden, ebenfalls Kop
fschmerzen
sind. Diese Beobachtung läßt vermuten, daß Patienten mit einer chron
ischen Zephalgie hinsichtlich der
Ausbildung eines Schmerzm
ittelkopfschmerzes deutlich empfindlicher
reagieren als Patienten, die wegen anderer, nicht im Kop f
lokalisierter, chronischer
Schmerzsyndrome
einen
Schmerzmittelabusus
betreiben.
Ähnliches gilt auch für die Analget ikaen
tzugskop
fschmerzen. Diese sehen wir hauptsächlich bei
Patienten mit vorbestehenden, chronische n
Kop
fschmerzen.
Ergotaminmißbrauch
führt ebenfalls zu
Dauerkopfschmerzen,
die sich bei Migränikern dem ursprünglichen Schmerzbild aufpfropfen, wodurch
Kombinationskopfschmerzen
entstehen. Die sog. kritische kumulative Wochendosis
(= Menge die sich in einer Woche anhäuft)
liegt für Ergotamintartrat bei 5 mg und für Dihydroergotamin bei 7 mg (Diener
1994). Der
Entzug von Ergotam
in verursacht analog zum
Schmerzmittel-Entzug
ebenfalls Beschwerden, vor allem aber treten in dieser Phase heftigste
Migräneattacken
gehäuft auf.
B2.4
Posttraumatische Zephalgie:
Die sogenannten posttrau matischen
(= nach einer Verletzung auftretenden)
Kop
fschmerzen
können prinzipiell nach jeder Verletzung im Kop
f-/Nackenbereich auftreten. Weder die Art der Verletzung noch das Ausmaß
der Gewebsdestruktionen korrelieren mit der Intensität und der Dauer dieser
Kop
fschmerzen.
So kann ein vergleichsweise harmloses
Schleudertrauma (Beschleunigungstrauma,
Beschleunigungsverletzung,
Peitschenschlagsyndrom)
ohne objektivierbare krankhafte Veränderung zu einer heftigen Zephalg
ie führen, während Patienten mit einem ausgedehnten Schädelbasisbruch
nach Ausheilung völlig kopfschmerzfrei sein können. Hinsichtlich Intensität,
Periodizität (=
zeitliches Auftreten) und
Lokalisation (= Ort
an dem die
Schmerzen empfunden werden)
gibt es ebenfalls keine Gesetzmäßigkeiten.
Die posttrauma
tische Zephalg ie kann sowohl als
Kop
fschmerzen vom Spannungst
yp als auch als
Migränekopfschmerzen
oder gemischt, im Bereich der St irn und/ oder am Hinterkop
f betont, auftreten. Häufiger sehen wir Patienten, die typische Symptome
eines Kopfschmerzes vom Spannungst yp angeben, der aber
während einer örtlichen Betäubung der den Schädel versorgenden Ner
ven nicht wegbleibt. In diesen Fällen muß angenommen werden, daß die
Störung von den Hirnhäuten ausgeht, da das Hirngewebe ja schmerzunempfindlich
ist. Besonders ein längerer, verletzungsbedingter Leidensweg kann die Ausbildung
einer psychischen Überlagerung (Hypochondrie, Neurotizismen) begünstigen.
Eine erwähnenswerte Besonderheit des posttraumatischen Kopfschmerzes ist die
dysau
tonome Zephalgie.
Einseitige, attackenartige Schmerzsensationen mit vegetativer Beteiligung,
teilweise auch Mydriasis (= weite Pupille)
und Sehstörungen, kennzeichnen dieses Schmerzbild.
Therapie der sekundären
(= auf eine Grundkrankheit
zurückzuführenden)
Zephalgie:
Grundsätzlich gilt es, die
herausgefundene Schmerzursache ursächlich zu behandeln bzw. zugrundeliegende
Noxen (= schädliche
Stoffe) wegzulassen. Intermittierend
(= zeitweilig),
bis z.B. eine kausale
(= gegen die Ursache
gerichtete) Therapie wirksam wird,
können Schmerzmittel verabreicht werden.
Kann die ursächliche Krankheit nicht oder nicht mehr erfolgreich therapiert
werden (z.B. fortgeschrittener Hirntumor), können Behandlungsmaßnahmen wie beim
primären Nicht- M
igräne- oder Clusterkop fschmerz
versucht werden.
Die Therapie bei der
Arteriitis temporalis
(= En
tzündung der
Schläfenschlagader) besteht in
sofortiger Verabreichung von Kortikosteroiden. Als Einstiegsdosis werden 100mg
Prednisolon täglich empfohlen, jeweils nach 5 Tagen wird dann um 10 mg
reduziert. Der therapeutische Fortschritt kann an der Blutsenkung ersehen
werden.
Wenn ein
Analgetikamißbrauch
(=
Schmerzmittelmißbrauch)
tatsächlich auf ein chronifiziertes
Schmerzsyndrom und
nicht etwa auf ein eigendynamisches Suchtpotential zurückzuführen ist, besteht
die Therapie der daraus resultierenden Schmerzmittelkopfschmerzen in sofortigem
Absetzen des Schmerzmittels und nicht etwa in ausschleichender Dosisreduzierung.
Da mit dieser Maßnahme ja die Schmerzquelle, wegen der die Schmerzmittel
überhaupt eingenommen wurden, nicht ausgeschaltet wird, muß die Behandlung
derselben mit anderen Mitteln fortgesetzt werden, denn es macht ja wenig Sinn,
in dieser Situation wieder auf (andere) Schmerzmittel zurückzugreifen. Als
alternative Behandlung eignet sich in besonderem Maße die wiederholte
Verabreichung eines lang wirkenden örtlichen
Betäubungsmittels (z.B. Bupivacain) in Form der therapeutischen
Lokalanästhesie. Parallel zum Ent
zug verordnen wir zur Abschirmung möglicherweise auftretender vegetativer
Entzugserscheinungen Trimipramin (z.B. Stangyl®), initial i.v..
Nicht selten besteht gleichzeitig auch ein Benzodiazepin-Mißbrauch. Eine
diesbezügliche Entzugssymptomatik kann mit Carbamazepin oder Valproinsäure
behandelt werden (Apelt et al. 1992).
Die Entzugsbehandlung bei Schmerzm ittelabusus erfordert
intensive ärztliche Interventionen, was in der Regel nur im Rahmen einer
stationären Behandlung durchführbar ist (Schmerzklinik).
Der "psyc
hogene"
(= psychisch verursachte)
Kop
fschmerz
sollte stationär psychosomatisch orientiert behandelt werden. Da die betroffenen
Patienten fast regelmäßig auf einer körperlichen Ursache ihrer Schmerzen
"bestehen", ist es nicht sinnvoll, sofort in die Psychotherapie einzusteigen,
man riskiert damit nur, daß der Patient die Behandlung abbricht. Indem wir mit
einer täglichen therapeutischen Lokalanästhesie im Kopfbereich beginnen, geben
wir dem Patienten das Gefühl, daß auch wir an die körperliche Entstehung seiner
Schmerzen glauben.
Gleichzeitig aber bestehen wir darauf, daß der Patient an
Einzelentspannungsübungen wie z.B. autogenem Training teilnimmt, was meist auch
eingesehen und toleriert wird. Der Psychotherapeut, der auch das autogene
Training durchführt, erhält so die Gelegenheit, die Patienten kennenzulernen und
Vertrauen zu bilden, um auf dieser Basis allmählich in psychotherapeutische
Interventionen einsteigen zu können.
Hilfreich ist auch eine 3-4 tägige psychovegetative Entspannung durch eine
sogenannte "Schlafkur". Zur wiederholten Schlafinduktion verwenden wir 1-2 mg
Flunitrazepam (z.B. Rohypnol ®), zusätzlich geben wir 1-2 mal täglich 40 mg
Prothipendyl (Dominal forte ®). Eine weitere Interventionsmöglichkeit bietet
die Verabreichung psychotroper Substanzen
(= Mittel zur Behandlung der
Psyche, aber auch bei
Schmerzen hilfreich)
zur sog.
Schmerzdistanzierung.
3. Kombinationskopfschmerzen (kombinierte Zephalgie):
In der Klinik sehen wir den Kombinationskopfschmerz immer häufiger, wobei eindeutig die Kombination eines primären (= als eigenständiges Krankheitsbild auftretenden) (hauptsächlich Migräne) mit einem sekundären (= als Folge einer Erkrankung oder "Vergiftung" auftretenden) (hauptsächlich Analgetikakopfschmerz) Kop fschmerz dominiert. Bei Beteiligung eines Schmerzmittelkopfschmerzes kann oftmals die Ursprungskomponente erst nach einer Entzugsbehandlung diagnostiziert werden, weil erst dann die ursprüngliche spezifische Symptomatik wieder in den Vordergrund rückt. Eine kombinierte Zephalgie tritt fast immer als Dauerkopfschmerz auf.
Die Kombinationen
1. M igräne und Kop fschmerz vom Spannungst yp, wobei die einzelnen Komponenten entweder gemeinsam oder zeitlich voneinander getrennt auftreten können. Da die Einzelsymptome fließend ineinander übergehen können, lassen sich nicht in jedem Falle die Einzelkomponenten trennen. Häufig kommen die Patienten mit der Hilfsdiagnose "mig ränoide Zephalgie" (= migräneartige Zephalgie).
2. M igräne und Schmerzmittel- / Ergotamin- Kop fschmerz. Bei dieser kombinierte n Zephalgie dominiert als zweite Komponente aufgrund eines Schmerzmittel- oder Ergota minabusus (= mißbräuchliche Anwendung von Ergota min) ein vasomotorischer (= von Blutgefäßen ausgehender) Schmerztyp, also dumpf und pulsierend. Ein unflankierter Ent zug des Ergotamins (= in dem als alleinige Maßnahme das Ergota min weggelassen wird) führt häufig zu statusartigen (= anhaltenden) Migräneanfälle n.
3. Spannungs- und Schmerzmittel-Kop fschmerz. Anamnestisch traten die ursprünglichen Kop fschmerzen vom Spannungst yp früher sehr häufig, oft täglich auf und zwangen so zu häufiger Schmerzmitteleinnahme, wodurch sich schleichend zusätzlich ein Schmerzmittelkop fschmerz ausbildete. Aktuell geben die Patienten meist einen Dauerkop fschmerz mit wechselnder Intensität an.
4. Andere kombinierte Zephalgie n sind möglich, jedoch seltener, so z.B. vertebragener Kop fschmerz (= von der Halswir belsäule ausgehende Zephalg ie) und Schmerzmittelkop fschmerz.
Therapie des Kombinationskopfschmerzes:
1. Zur Behandlung der Kombination von M igräne und Kop fschmerz vom Spannungst yp gilt als Mittel der Wahl die parallele Medikation mit einem Beta-Blocker (= eigentlich ein Blutdruckmittel, wirkt aber auch gegen Mi gräne) und einem Antidepressivum (= Mittel gegen Depression, aber auch bei Schmerzen hilfreich). Wir bevorzugen Propanolol (z.B. Dociton ®), 160-240 mg/d und Maprotilin (z.B. Ludiomil ®), bis 150 mg/d. Für die akute und subakute Behandlung hat sich die therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) im Kopfbereich bewährt. Je nach aktueller Schmerzsituation können auch Schmerzmittel verabreicht werden.
2. Bei allen Kombinationen, die mit einem
Schmerzmittel- oder Ergota
minabusus
(= mißbräuchliche Anwendung von
Schmerzmittel bzw. Ergota min)
einhergehen, wie die Kombinationen M
igräne und Schmerzm
ittel- oder Ergotaminkop
fschmerz,
steht zunächst die Entzugsbehandlung im Vordergrund. Wegen des gefürchteten
Entzugskopfschmerzes sollte die Behandlung stationär in einer Schmerzklinik
erfolgen.
Nach unserer Erfahrung läßt sich ein Ent zug besonders
erfolgreich mit
Trimipramin (z.B. Stangyl ®)
(= ein Mittel primär zur
Behandlung der Psyche, wirkt aber auch schmerzlindernd)
bewerkstelligen. Die sonst ca. 3-10 Tage anhaltenden Entzugskop
fschmerzen sprechen in der Regel
zuverlässig auf die wiederholte (1 bis 2 mal tägliche) therapeutische
Lokalanästhesie im Kopfbereich an.
Die Behandlung mit einem
örtlichen Betäubungsmittel ist in dieser Situation die optimale Lösung, da
es wenig sinnvoll ist, den Entzugskop fschmerz wieder mit (anderen)
Schmerzmitteln behandeln zu wollen. Da die therapeutische Lokalanästhesie auch
zur prophylaktischen
(= vorbeugenden)
Migränebehandlung
geeignet ist, tritt die ursprüngliche M
igräne nach einem erfolgreichen
Entzug oft nur noch in abgeschwächter Form auf.
Bei nicht ausreichender Wirkung kann immer noch zusätzlich ein Betablocker
(= Blutdruckmittel,
das auch bei Mi
gräne hilft)
(z.B. Propanolol) oder ein Serotonin-Antagonist
(= ein dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirkendes Mittel)
verabreicht werden.
3. Die Behandlung der Kombination
Spannungs- und Schmerzmittelkop fschmerz
erfolgt analog zu 2. Zunächst beginnt man wieder die Ent
zugsbehandlung mit Trimipramin (z.B.
Stangyl®) unter dem Schutz einer wiederholten therapeutischen Lokalanästhesie
(= Behandlung mit
einem örtlichen Betäubungsmittel). Im
Zuge einer stationären Behandlung führen wir diese dann 2x täglich noch ca.
10-14 Tage konsequent weiter.
Zur
Schmerzprophylaxe
(=
Schmerzvorbeugung)
des Spannungskopfschmerzes ist die Einleitung einer schmerzdistanzierenden
psychotropen Medikation
(= Mittel zur Behandlung der
Psyche, wirkt aber auch gegen Schmerzen)
sinnvoll. Dazu tauschen wir dann später Trimipramin (z.B. Stangyl®) gegen
Maprotilin (z.B. Ludiomil®) oder Doxepin (z.B. Aponal®) aus.
4. Vom Prinzip her gelten die beschriebenen
Therapiemaßnahmen auch für andere Zephalg iekombinationen. Ist
eine Komponente ein Schmerzmittelkop fschmerz, so erfolgt
immer zunächst der Ent
zug, danach wird das ursprüngliche Kop
fschmerzsyndrom behandelt. In der Praxis ist es allerdings oft nicht
einfach, einen Kombinationskop fschmerz zu erkennen, besonders
wenn eine langjährige chronische Verlaufsform vorliegt.
Auch wenn wir nicht sicher sind, daß ein Schmerzm ittel- (oder
Ergota
min-) Kop fschmerz vorliegt,
dies aber aufgrund des aktuellen Medikamentenverbrauchs theoretisch möglich
erscheint, führen wir einen Schmerzmittelentzug durch, wobei wir die gewohnte,
bisherige Schmerzmittelmedikation sofort absetzen. Nicht selten bleibt eine
Zephalg
ie nach dieser Behandlung völlig weg, so daß
dann nicht einmal mehr im nachhinein eine differenzierte Diagnose gestellt
werden kann.
Therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit
einem örtlichen
Betäubungsmittel)
im Bereich des Kopfes zur
Entzugsbehandlung:
Blockade aller Ner
ven, die an der sensiblen Innervation
(= Versorgung) des Schmerzbereichs
beteiligt sind (infrage kommen die Ner
ven supraorbitales, occipitales majores
et minores), mit 1-2 ml z.B. Bupivacain 0,25-0,5% an ihren Austrittspunkten, 1
bis 2 mal täglich. Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis-
Region (=
Schläfenbereich) und
korrespondierende Triggerpunkte
(= Schmerzreizpunkte) infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen
(= Mus
keln und deren Gewebsumhüllung
betreffende) Triggerpunkte.
Bei einer hinterkopfbetonten Zephalgie, auch mit mehr oder
weniger deutlicher Beteiligung der Halswir
belsäule, unabhängig davon wie der Kop fschmerz nach
den obengenannten Kriterien klassifiziert wurde, führen wir in gleicher Sitzung
tiefe Infiltrationen der paravertebralen (= an die Wir belsäule angrenzenden) Mus
kulatur mit insgesamt etwa 4- 6 ml durch.
Wenn Sie die Datei ausdrucken wollen, so markieren Sie den Text nur bis hierher und drucken dann nur den markierten Teil, ansonsten verbrauchen Sie nur unnötig Papier für das nachstehende Verzeichnis weiterer Schmerzthemen.
Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer
ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen
wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der
verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Weitere, krankheitsbezogene Schmerzthemen
- Sie können die Suchfunktion auf Ihrem Bildschirm oben links benutzen (Bearbeiten/Suchen), einfach den Suchbegriff eingeben und dann das Stichwort anklicken -
Aktualisiert: 29.12.06 ku SB
A
Ablatio mammae,
Achillobursitis,
Achillotendinitis,
Achillessehnenschmerz,
adhäsive Kapsulitis,
Adduktorensyndrom (www.adduktoren-syndrom.de),
Algodystrophie,
Alkoholische
Polyneuropathie,
Allodynie,
Amputation,
apoplektischer Insult,
Apoplex (1),
Apophysitis calcanei,
Apoplex (www.apoplex.biz)
(2),
Apoplexie,
arterielle
Durchblutungsstörung,
Armschmerz (http://www.armschmerz.eu),
arterielle
Verschlußkrankheit (http://www.arterielle-verschlusskrankheit.eu),
Arteriitis cranialis,
Arthralgie (www.arthralgie.com),
Arthritis (www.arthropathien.de/arthritis)
(1), Arthritis (www.arthritis-information.de),
Arthritis gonorrhoica,
Arthrodynie,
Arthrose (www.1-arthrose.de)
(1),
Arthrose (www.iliosakralgelenk.de/arthrose)
(2),
Arthrose (www.arthrose.co.uk)
(3),
Arthrose des Kniegelenks,
Arthrose im
Schultergelenk,
Arthroseschmerz,
atypische Gesichtsschmerzen,
B
Baastrup Syndrom (www.baastrup-syndrom.de),
Bandscheibenprolaps (www.bandscheibenprolaps.co)(1),
Bandscheibenprolaps (www.lumbalgie.de/bandscheibenprolaps)(2),
Bandscheibenprotrusion,
Bandscheibensyndrom,
Bandscheibenvorfall (www.bandscheibenvorfall.biz)(1),
Bandscheibenvorfall (2),
Bandscheibenvorfälle (www.xn--bandscheibenvorflle-vwb.de),
Bandscheibenvorwölbungen,
Basilaris-Migräne,
Bauchschmerz (www.bauchschmerzen.at),
Bechterew Krankheit (www.bechterew-krankheit.de),
Bechterew Syndrom,
Beckenschmerzsyndrom,
Beinamputation,
Bein-offenes,
Beingeschwüre (www.beingeschwuere.com),
Beschleunigungstrauma,
Bewegungsschmerz,
Bing-Horton-Syndrom,
Borreliose (www.borreliose-1.de),
Brachialgia paraesthetica,
Brachialgien,
Brustamputation,
Brustentfernung
(www.schmerzen-schmerztherapie.de/brustentfernung),
Brustkorbschmerz,
Brustoperation,
Brustschmerzen (http://www.brustschmerzen.eu),
chronische
Brustwirbelsäulenschmerzen,
Bursitis,
Bursitis achillea,
Bursitis bicipitalis,
Bursitis
coracobrachialis, Bursitis
gonorrhoica,
Bursitis infrapatellaris,
Bursitis poplitealis,
Bursitis praepattelaris,
Bursitis
radiohumeralis, Bursitis
subakromialis,
Bursitis subdeltoidea, Bursitis
subtendinea,
BWS-Syndrom (www.bws-syndrom.de)
C
Calcaneussporn,
Carpaltunnelsyndrom
(www.carpaltunnelsyndrom.at),
cerebraler Insult,
Cervikal-Syndrom,
Cheilitis,
Cervicobrachialgie,
Chondromalacia patellae,
Chondropathia tuberosa,
chronische Arthritis,
Claudicatio spinalis (www.claudicatio-spinalis.de),
Colitis,
Colitis-ulcerosa (www.colitis-ulcerosa.org),
Colitis ulzerosa,
Colon-irritabile,
Costen Syndrom,
Coxarthritis,
Coxarthrose (www.coxarthrose.org),
Craniomandibuläre Dysfunktion,
CRPS,
Cystitis
(www.cystitis.biz),
D
Dammschmerz,
Daktylitis,
Daumensattelgelenkarthrose,
Deafferenzierungsschmerzen,
diabetische Polyneuropathie,
diabetisches Fußsyndrom (www.diabetisches-fusssyndrom.de),
Discitis (www.discitis.de),
Discopathie,
Diskusprotrusion (www.diskusprotrusion.de), Dorsaler
Fersensporn, Dorsalgien,
Dorsolumbalgie,
Durchblutungsstörungen
(www.xn--durchblutungsstrungen-vec.com),
Dysästhesien,
Dyspepsie,
Dystrophie-Syndrom,
E
Eingeweideschmerzen,
Ellenbogenarthrose,
Ellbogenentzündung,
Ellenbogenschmerz,
Encephalomyelitis,
Enteritis,
Enteritis regionalis Crohn,
Enteritis regionalis,
enteropathische Arthritis,
Enthesiopathie,
Enthesitis (www.enthesitis.de),
Entzündung
der Kieferhöhle,
Entzündung
von Schleimbeitel,
Entzündung von Sehnenscheiden,
chronische
Entzündung der Stirnhöhle,
Enzephalomyelitis, Epikondylitis,
Epicondylopathia,
Epicondylitis,
Erythromelalgie,
Extremitätenschmerz
F
Fabry-Syndrom (www.fabry-syndrom.de),
Facettensyndrom,
Fasciitis (http://www.fasciitis.de),
Femuropatellares
Schmerzsyndrom,
Fersensporn (www.fersensporn.org),
Fibromyalgie (1),
Fibromyalgie (2),
Fibromyalgie-Erkrankung,
Fibromyalgie-Syndrom
(1),
Fibromyalgie-Syndrom (www.fibromyalgie-syndrom.org)
(2),
Fibrositis-Syndrom (www.fibrositis-syndrom.de),
Fibromyalgiesyndrom (www.fibromyalgiesyndrom.com),
Fingergelenkarthritis,
Fingegelenksschmerzen, Frozen
Shoulder,
Fußgelenkentzündung, Fußgeschwüre,
Fußschmerz
G
Gastralgie,
Gehirnblutung,
Gehirnschlag,
Gelenkarthrose (www.gelenkarthrose.org),
Gelenkerkrankung, (www.gelenkerkrankung.net),
Gelenkrheuma (www.gelenkrheuma.org),
Gelenkschmerz,
Gelenkentzündungen,
Gelenksinfektionen,
Gesichtsrose,
Gesichtsneuralgien (http://www.gesichtsneuralgien.eu),
Gesichtsschmerz (http://www.gesichtsschmerz.eu),
Gleitwirbel,
Gliederschmerz
(1), Gliederschmerz (www.gliederschmerz.com)
(2),
Glossopharyngeusneuralgie,
Golferellenbogen,
Golferarm (www.golferarm.com),
Gonagra (www.gonagra.de),
Gracilissyndrom (www.gracilis-syndrom.de), Gonarthrose,
Gonitis (www.gonitis.de),
Gürtelrose (www.guertelrose.co.uk)
(1),
Gürtelrose (www.guertelrose.net)
(2)
H
Haglundferse,
hämorrhagischer Insult,
Haglundferse,
Halbseitenlähmung,
Halsrippensyndrom,
Halswirbelsäulenschmerz,
Halswirbelsyndrom,
Handgelenkarthritis,
Handgelenksarthrose,
Handgelenksschmerzen,
Harnblasenentzündung,
Harnsäuregicht,
Hemialgesie,
Handgelenksentzündung,
Hemicrania
continua,
Hemikranie,
Hemiparese,
Hemiplegia,
Hemiplegie,
Herpes zoster
(www.herpes-zoster.de) (1),
Herpes zoster (www.herpes-zoster.net)
(2),
Herpes zoster ophthalmicus (www.zoster-ophthalmicus.net),
Herpes zoster oticus (www.zoster-oticus.net),
Hirnblutung,
Hirnschlag,
Hörsturz
(www.stellatumblockade.de/hoersturz)
(1), Hörsturz (www.xn--hrsturz-90a.net)(2),
Horton Neuralgie (http://www.horton-neuralgie.de),
Hüftarthritis,
Hüftarthrose,
Hüftgelenkarthrose,
Hüftgelenksarthrose,
Hüftgelenksentzündung,
HWS-Syndrom (www.hws-syndrom.de),
Hyperabduktionssyndrom,
Hyperästhesie,
Hyperalgesie,
Hypothenar-Hammer-Syndrom, Hysteralgie,
I
Ilioinguinalis-Syndrom,
Impingementsyndrom (site:www.impingementsyndrom.de), Infektiöse
Bursitis,
Infraorbitalneuralgie, Interosseus
anterior-Syndrom,
Infektiöse Polyneuropathie,
Innenohrentzündung, Insult, Intercostal-Neuralgie,
Interkostalneuropathie,
Intermediusneuralgie,
Ischämiesyndrom (www.ischaemiesyndrom.com),
Ischämische Polyneuropathie,
Ischämischer Insult (www.xn--ischmischer-insult-otb.de), Ischias
(http://www.ischias.cc),
Ischiassyndrom,
Ischiolumbalgie
K
Kalkaneodynie,
Kalkschulter (www.kalkschulter.net),
Kapsulitis,
Karpaltunnel-Syndrom (www.karpaltunnel-syndrom.org),
Kiefergelenkerkrankungen,
Kiefergelenkarthrose,
Kiloh-Nevin-Syndrom,
Karpaltunnelsyndrom,
Kienböck Atrophie,
Kienböck Krankheit,
Kieferentzündung,
Kiefergelenkarthritis,
Kiefergelenkdysfunktion,
Kniearthritis,
Kniearthrose,
Knieentzündung,
Knieerkrankungen,
Kniegelenkarthrose,
Kniegelenksarthrose,
Kniegelenksarthritis,
Kniegelenksentzündung,
Kniegelenksschmerzen,
Knochenerkrankungen,
Kniegelenkschmerz,
Koccygodynie,
Kokzygodynie,
Kolitis,
Kolitis ulcerosa,
Kolon irritabile,
Knochenabbau (http://www.knochenabbau.eu),
Knochenentzündungen,
Knochenmarksentzündung (www.knochenmarksentzuendung.de),
Knochenschwund (http://www.knochenschwund.co.uk),
Komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ I,
Komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ II,
Kompressionssyndrome,
Kopfrose (www.kopfrose.de),
Kostoklavikuläres Syndrom,
Koxarthritis,
Krämpfe in den Waden,
Krämpfe in der Wade,
Kraniomandibuläre
Dysfunktion, Kreuzschmerzen (http://www.kreuzschmerzen.eu),
Koxarthrose,
Krebserkrankung,
Kubitaltunnelsyndrom,
Kyphoskoliose (www.kophoskoliose.de),
L
Läuferknie,
Leistenschmerz,
Loge du guyon-syndrom,
Lumbago (www.lum-bago.de),
Lumbalgie (www.lumbalgie.de),
Lumbalsyndrom, (www.lumbalsyndrom.de),
Lumboischialgie (http://www.lumboischialgie.org),
Lunatummalazie (www.lunatummalazie.com),
LWS-Syndrom (www.lws-syndrom.de),
Lyme-Krankheit,
Lyme-Borreliose (www.lyme-borreliose.net),
Lyme Syndrom,
Lymphödem,
Lymphödeme,
Lymphstauung (www.lymphstauung.de)
M
Magenschleimhautentzündung,
Mastodynie,
Medianuskompressionssyndrom,
Metabolische
Polyneuropathie,
Metatarsalgie,
Migräne (1),
Migräne (2),
Mondbeinnekrose,
Monarthritis (www.monarthritis.de),
Mononeuropathie, Morbus
Baastrup, Morbus Bechterew (www.morbus-bechterew.co.uk),
M. Crohn (1),
Morbus Crohn (2),
Morbus Crohn (www.morbus-crohn.org)
(3),
Morbus Forestier (www.morbus-forestier.de),
Morbus forrestier,
Morbus Köhler,
Morbus Kienböck,
Morbus Krohn,
Morbus Paget (www.morbus-paget.net),
Morbus Raynaud (site:
www.morbus-raynaud.eu), Morbus
Scheuermann
(1), Morbus Scheuermann (www.morbus-scheuermann.com)(2),
Morbus Sudeck
(site:morbus-sudeck.de)(1),
Morbus Sudeck
(site:www.morbus-sudeck.at)(2),
Morton Neuralgie,
Multiple
Sklerose,
Myalgie (www.myalgie.org),
Myarthropathie,
myofaziales Schmerzsyndrom,
myofasciales Syndrom,
myofasziale Schmerzsyndrome
N
Nacken-Zungen-Syndrom,
Nackenschmerzen (www.nackenschmerzen.org),
Nasoziliarneuralgie,
Nasoziliaris-Neuralgie,
Nebenhöhlenentzündungen,
Neck-tongue-Syndrom,
Nervenentzündung,
Nervenkrankheiten,
Nervenschmerzen (http://www.nervenschmerzen.eu),
Neuralgie (1),
Neuralgie (2),
Neuralgie nach Zoster (www.zoster-neuralgie.de),
Neuritis (www.neuritis.de),
Neuroborreliose,
Neuropathische Schmerzen (www.schmerzen-neuropathische.de),
Neuropathie (www.neuropathie.org),
Nierenschmerz,
O
Occipitalneuralgie,
Offene Beine,
offenes Bein,
Ohrgeräusche,
Okzipitalsyndrom,
Okzipitalis-Neuralgie,
Olisthese,
Omalgie,
Omarthritis (http://www.omarthritis.eu),
Omarthrose (http://www.omarthrose.eu),
Orchialgie,
orofaziale Dysfunktion,
Orofafaziales Syndrom,
Osteitis
pubis (www.osteitis-pubis.de),
Osteoarthrose,
Osteochondrose,
Osteomyelitis (1), Osteomyelitis
(www.osteo-myelitis.de) (2),
Osteochondrosen,
Osteochondrosis,
Osteoperiostitis,
Osteoporose (www.osteoporose-1.de)
(1),
Osteoporose (http://www.osteoporose.tv)
(2),
Ostitis (www.ostitis.com),
Otitis interna,
P
Paget Syndrom,
Pankolitis (www.pancolitis.de),
Pansinusitis (www.pansinusitis.de),
Paraparese, Paraplegia,
Paraplegie, paroxysmale
Hemikranie, Patellaspitzensyndrom,
Pelvipathie
(www.pelvipathie.de),
Periarthritis,
Periarthritis
humeroscapularis (http://www.periarthritis-humeroscapularis.eu),
Periarthropathia humeroscapularis,
Periarthropathie,
Periostitis calcanei,
periphere arterielle
Durchblutungsstörungen, periphere
arterielle Durchblutungsstörung,
periphere arterielle Verschlußkrankheiten, Phantomschmerz,
Phantomschmerzen,
Piriformis-Syndrom (www.piriformis-syndrom.de),
Plantarer Fersensporn,
Plantarfasziitis,
Plexusneuritis,
Plica-Syndrom,
Polyarthritis (www.polyarthritis.co.uk),
Polyneuropathie (www.polyneuropathie.net),
Polymyalgia,
Polyneuropathien (1),
Polyneuropathien (www.polyneuropathien.com)
(2), Polyradikuloneuritis,
Poplitea-Kompressionssyndrom (www.poplitea-kompressionssyndrom.de),
Postherpetische Neuralgie
(www.postherpetische-neuralgie.de),
Postdiskektomie-Syndrom,
Postdiskotomie-Syndrom,
Postenteritische Arthritis,
Postherniotomie-Syndrom,
Postnukleotomie-Syndrom,
Postthorakotomie-Syndrom,
Postthrombotisches Syndrom,
Posttraumatische Arthrose,
Postzosterneuralgie (www.postzosterneuralgie.org),
Postzosterische Neuralgie
(www.postzosterische-neuralgie.com),
Processus styloideus-Syndrom,
Proktodynie,
Pronator teres-Syndrom,
Prosopalgie,
pseudoradikuläre Syndrome,
psoriatische Arthritis,
Psoarisspondarthritis,
Pudendus-Neuralgie
Q
Querschnittlähmung,
Querschnittläsion (www.querschnittlaesion.de),
Querschnittsläsion,
Querschnittssyndrom
R
Raucherbein (www.raucherbein.net),
Radiculitis,
Radikuläre Syndrome,
Radikulopathien,
Ramsay Hunt Syndrom,
Raucherbein (www.raucherbein.org),
Raynaud-Syndrom (www.raynaud-syndrom.com),
Reflex-Dystrophie,
Reizdarm (www.darmschmerzen.de/reizdarm),
Reizdarm-Syndrom,
Reizdarmsyndrom,
Reizkolon,
Rektumresektion (www.rektumresektion.de),
Restless legs,
Restless-legs-Syndrom (1),
Restless-legs-Syndrom (www.restless-legs-syndrom.com)
(2),
Retropatellararthrose,
Retropharyngeale Tendinitis,
rheumatische Schmerzen,
Rheumatoidarthritis (www.rheumatoidarthritis.de),
Riesenzellen-Arteriitis,
Rippenschmerz,
Rotatorenmanschettenruptur,
Rückenschmerz (www.rueckenschmerz-info.de),
Rückenschmerzen (www.rueckenschmerzen.li),
Ruhelose Beine (http://www.ruhelose-beine.eu),
Rundrücken
(www.xn--rundrcken-u9a.de),
Rückenschmerz (link:
www.xn--rckenschmerz-dlb.at)
S
Sacroileitis,
Sakroiliitis,
Sakroiliakalgelenk,
Sakrokoxalgie,
Sapho-Syndrom (www.sapho-syndrom.eu),
Schambeinentzündung,
Schaufensterkrankheit (www.schaufensterkrankheit.com),
Scheuermann Erkrankung,
Schiefhals,
Schlaganfall (www.schlaganfall.co.uk)(2),
Schleimbeutelentzündung (www.schleimbeutelentzuendung.com),
Schleudertrauma (1),
Schleudertrauma
(2),
Schmerzforum (www.schmerzforum.net),
Schmerztherapie bei Karzinom,
Schmerzen bei
Entzündung,
Schmerzen bei Gürtelrose
/ Schmerzen nach Gürtelrose,
Schmerzen bei
Tumor, Schmerztherapie bei Krebs,
Schmerztherapie
bei Malignom,
Schmerztherapie bei Polyneuropathie,
Schulter-Arm-Syndrom,
Schulteramyotrophie,
Schulterarthrose,
Schultergelenkarthrose,
Schultergelenksentzündung,
Schultergelenksarthrose (www.schultergelenksarthrose.de),
Schultergelenksschmerzen,
Schultergürtelkompressionssyndrom,
Schulterschmerz (http://www.schulterschmerz.eu),
Schultersteife,
Schuppenflechtenarthritis,
Sehnenentzündung,
Sehnenkrankheiten,
Sehnenscheidenentzündung (www.sehnenscheidenentzuendung.eu)(1),
Sehnenscheidenentzündung
(www.xn--sehnenscheidenentzndung-tpc.com)
(2), Sehnenschmerzen,
Sinusitis frontalis,
Sehnenscheidenentzündungen,
Sekundäre
Trigeminusneuralgie,
Siebbeinzellenentzündung,
Sinusitis maxillaris,
Skalenussyndrom, Skoliose (www.skoliose.co.uk)(1),
Skoliose (www.bechterew-krankheit.de/skoliose)(2),
Sluder Syndrom (www.sluder-syndrom.de),
somatoforme Schmerzstörungen,
Spastisches Colon,
Spermatikus-Neuralgie (www.spermatikus-neuralgie.de),
Spinalkanalstenose (www.spinalkanalstenose.com),
Spondarthropathie,
Spondylarthropathie,
Spinalstenose (www.spinalstenose.com),
Spondylarthrose,
Spondylarthritis
ankylopoetica,
Spondylarthrosen,
Spondylitis,
Spondylitis ankylopoetica
(www.spondylitis-ankylopoetica.de),
Spondylodiscitis,
Spondylolisthesis,
Spondylose,
Spondylosis hyperostotica,
Sprunggelenksarthrose,
Sprunggelenksentzündung,
Streß (Streß
und chronische Schmerzen), Styloiditis
radii, Styloiditis ulnae,
Subakromialsyndrom,
Sudeck (www.sudeck.org),
Sudeck (www.sudeck.at),
Sudeck-Atrophie,
Sudeck Krankheit,
Sudeck Syndrom (www.sudeck-syndrom.de),
Sudecksche Dystrophie (www.sudecksche-dystrophie.de),
Sudecksche Krankheit,
Supinatorlogensyndrom,
Supraspinatussehnensyndrom,
Supinatortunnel-Syndrom,
Sympathalgie, sympathische
Reflexdystrophie,
Symptomatische
Gesichtsschmerzen,
Symptomatische
Trigeminusneuralgie,
Sudeck (www.sudeck.at),
Symphysen-Syndrom,
Syndrom der Halswirbelsäule,
Syndrom der Brustwirbelsäule,
Syndrom der Lendenwirbelsäule,
Syndrom des Ischias,
Syndrom des Karpaltunnel,
Syndrom des
Skalenus,
Syndrom der unruhigen Beine
(www.syndrom-der-unruhigen-beine.eu),
Synoviitis,
Syringomyelie
T
Tarsaltunnel-syndrom (www.tarsaltunnel-syndrom.de),
Tendinose,
Tendinitis calcarea,
Tendopathie,
Tendinosis calcarea,
Tendomyopathie,
Tendovaginitis (www.tendovaginitis.de),
Tenosynovitis,
Tennisarm (www.tennisarm.biz),
Tennisellenbogen (www.periarthritis.de/tennisellenbogen),
Thorakalsyndrom,
Thoraxschmerz,
Thrombangiitis,
Tibialis-Logen-Syndrom,
Tietze-Syndrom (www.tietze-syndrom.de),
Tinnitus (www.tin-nitus.de),
Toxische Polyneuropathie,
Tractus
iliotibialis-Syndrom, Trigeminusschmerz,
Trigeminus-Neuralgie
(www.trigeminus-neuralgie.de),
Tumorschmerz
(1),
Tumorschmerz (2),
Tumorschmerztherapie
U
Überlastungssyndrome,
Ulcera cruris (www.ulcera-cruris.de),
Ulcus cruris,
Ulkus
cruris, Ulnartunnelsyndrom,
Uncarthrose (www.uncarthrose.de),
unruhige Beine (http://www.unruhige-beine.eu)
V
Venenschmerz,
Verschlußkrankheit (www.verschlusskrankheit.org),
Vertebralsyndrom (www.vertebralsyndrom.de),
Verwachsungsbauch,
venöse Durchblutungsstörung,
viszerale Schmerzsyndrome
W
Wadenkrämpfe,
Wadenschmerz,
Weichteilrheuma (www.weichteilrheuma.com),
Weichteilrheumatismus,
Weichteilschmerzen,
Wirbelentzündung,
Wirbelgleiten,
Wirbelkanalverengung,
Wirbelsäulenentzündung,
Wirbelsäulensyndrom,
Wittmaack-Ekbom Syndrom,
Wurzelkompressionssyndrome,
Wurzelneuralgie,
Wurzelneuritiden,
Wurzelreizsyndrom,
Wurzelsyndrom
X
Xiphoidalgie,
Z
Zeckenbiß (www.zecken-biss.de),
Zehengelenksarthrose,
Zoster-Erkrankung (www.zoster-erkrankung.de),
Zoster ophthalmicus (www.zoster-ophthalmicus.net),
Zoster oticus (www.zoster-oticus.net),
Zosterneuralgie (www.zosterneuralgie.com),
Zosterschmerz, Zungenbrennen,
Zystitis (www.zystitis.net),
Unsere internationalen (englischsprachigen) Themen: Complex Regional Pain Syndrome (www.complex-regional-pain-syndrome.de), CRPS (www.crps-type.com), Face Pain (www.face-pain.com) low back pain (www.low-back-pain.net), Prosopalgia (www.prosopalgia.de), Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome (www.reflex-sympathetic-dystrophy-syndrome.de), Sudeck atrophy (Sudeck`s atrophy) (www.sudeck-atrophy.com), Sudeck disease (Sudeck`s disease) (www.sudeck-disease.com, Sudeck dystrophy (Sudeck`s dystrophy) (www.sudeck-dystrophy.com),
Zu Schmerzthemen, die Körperregionen und Organe betreffen, gelangen Sie
Zu Themen, die schmerztherapeutische Maßnahmen betreffen, gelangen Sie
Hier gelangen Sie zu einem kompetenten Schmerzforum: link: www.schmerzforum.net
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1):
www.schmerzklinik-1a.de,
Schmerzklinik (2):
www.schmerzklinik-1.de
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
<strong>Zephalgie</strong>, <strong>chronische</strong>
aktualisiert: >06.01.2007</> k http://www.zephalgie.de http://www.zephalgie.de/zephalgie